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Carlos
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Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« am: 16. November 2011, 00:22:43 »

Fast 6 Millionen Vollzeitbeschäftigte verdienten 2009 nicht mehr als ca. 1000.- € Netto,
das ist etwa jeder 5. Arbeitnehmer.
Wenn sich Politiker dann die Diäten um 600.- € erhöhen und Milliarden an Banken und Betrügerische Staaten verschenken dreht sich wohl nicht nur mir der Magen um?

7,00 € x 164 Std. = 1148.- € Brutto Steuerklasse I =   870.- € Netto
8,50 € x 164 Std. = 1394.- € Brutto Steuerklasse I = 1016.- € Netto
             Familie mit einem Kind = Steuerklasse III = 1103.- € Netto

http://www.iaq.uni-due.de/archiv/presse/2011/111115.php

Dann noch diese Scheinheilige Mindestlohndebatte  Sauer
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Thommy
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Re: Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« Antwort #1 am: 16. November 2011, 01:56:26 »

Dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen, außer vielleicht noch einen Satz: Die Mindestlohndebatte inerhalb des Bundes ist schon um einiges älter und als es in dieser Diskussion zum ersten mal um konkrete Zahlen ging, haben Wirtschaftsexperten ausgerechnet das die Lohnuntergrenze bei 12,50 EURO liegen muss damit man seinen Lebensunterhalt (in einer 4köpfigen Familie) bestreiten kann ohne die Unterstützung des Staates.
Die jetzt geführte Diskussion innerhalb der Regierung über 7,50 EURO ist eine Ohrfeige an die Adresse der Jenigen die jeden Tag versuchen ihen Lebensunterhalt zu bestreiten. [....]
Okay - sorry das waren 2 Sätze und wenn ich noch weiter schreibe dann gehts mit mir wieder durch, deshalb lasse ich das besser. 
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Horst
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Re: Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« Antwort #2 am: 16. November 2011, 07:26:27 »

Ich finde es etwas befremdlich Staatsverschuldung und Diäten mit der Diskussion um den  Mindestlohn zu verknüpfen, für mich sind das zwei völlig verschieden Felder!
Ich bin gegen einen Mindestlohn da das ein klarer Eingriff in die Tarifautonomie ist und ich wundere mich über die Gewerkschaften die gerade das immer so vehement verteidigen,  Würde man die im Raum stehenden 12,50 € an Grundlage nehmen so würde ein Arbeiter der bei der Firma XY den Hof kehrt ebenso ein hohes Einkommen haben das der Heizungsbauer, KFZ-Mechaniker, Elektriker ….   und das kann es ja wohl nicht sein!
Das Einkommen ist eng verknüpft mit Bildung, Ausbildung und Qualifikation und das kann jeder einzelne direkt beeinflussen. Es gibt in Industrie Dienstleitungsgewerbe und Handwerk einen enormen Bedarf an qualifiziertem Personal, würde man den besetzen, würde sich das Lohnniveau im Niedriglohnsektor ganz von selbst erhöhen.

Gruß Horst    winken
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Thommy
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Re: Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« Antwort #3 am: 16. November 2011, 09:01:12 »

Ich finde es etwas befremdlich Staatsverschuldung und Diäten mit der Diskussion um den  Mindestlohn zu verknüpfen, für mich sind das zwei völlig verschieden Felder!
Das ist schon richtig, aber die CDU tut es dennoch indem sie gerade jetzt und "urplützlich"(?) da das Thema Staatsverschulung in aller Munde ist, die Diskussion um einen Mindestlohngrenze aufbringt. Imho nur Wahltaktisches vorgeplänkel.

Ich bin gegen einen Mindestlohn da das ein klarer Eingriff in die Tarifautonomie ist und ich wundere mich über die Gewerkschaften die gerade das immer so vehement verteidigen,
In den Branchen in denen Niedriglöhne gezahlt werden gibt es keine an Gewerkschaften angeschlossene Tarifautonomie, weil diese Firmen nicht den Arbeitgeberverbänden angschlossen sind und sie sich deshalb nicht an Tarife halten müssen

  Würde man die im Raum stehenden 12,50 € an Grundlage nehmen so würde ein Arbeiter der bei der Firma XY den Hof kehrt ebenso ein hohes Einkommen haben das der Heizungsbauer, KFZ-Mechaniker, Elektriker ….   und das kann es ja wohl nicht sein!
Stimmt! Und deshalb sind dann auch hier wieder die Gewerkschaften gefragt um für ihre Mitglieder (die ja immerhin gute Arbeit abliefern) höhere Löhne auszuhandeln.


Das Einkommen ist eng verknüpft mit Bildung, Ausbildung und Qualifikation und das kann jeder einzelne direkt beeinflussen.
Nicht wirklich. Denn unser Bildungssystem ist/wird immer mehr auf elitäres Denken ausgerichtet und die Jenigen die aus sozialschwachen Schichten kommen, haben kaum eine Chance eine ordentliche Ausbildung zu bekommen.

Es gibt in Industrie Dienstleitungsgewerbe und Handwerk einen enormen Bedarf an qualifiziertem Personal, würde man den besetzen, würde sich das Lohnniveau im Niedriglohnsektor ganz von selbst erhöhen.
Der Bedarf ist da das ist korrekt, aber die Leute fehlen. Sorry aber das sich im Falle der Bedarfsdeckung an Fachkräften der Niedriglohnsektor (Putzfrau, Tellerwäscher bez. Küchenhilfe etc. etc.) von selber nach oben bewegen würde, halte ich für ein Märchen. Denn gerade diese Gebäudereinigungsfirmen und Subunternehemn im Baussektor sind sind diejenigen die billige ungelernte Arbeitskräfte beschäftgen und rekrutieren.
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Mistress Petra
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Re: Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« Antwort #4 am: 16. November 2011, 09:37:08 »

"In den Branchen in denen Niedriglöhne gezahlt werden gibt es keine an Gewerkschaften angeschlossene Tarifautonomie, weil diese Firmen nicht den Arbeitgeberverbänden angschlossen sind und sie sich deshalb nicht an Tarife halten müssen"

Ich hab zwar meinen Mitarbeitern keinen Niedriglohn gezahlt, aber das Gericht verdonnerte mich zu 3 Monatsgehältern, weil ich die Person beaufsichten müßte und das wäre im Gesetz so verankert.   ( ich habe gekündigt, weil die Person einfach von der Arbeit nach Hause gegangen ist und ich nirgends angeschlossen war )
Heute bin ich froh, daß ich mich um nix mehr kümmern muß.  Ich glaube nicht, daß Du so argumentierst, wenn auf der Unternehmerseite stehst.


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Thommy
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Re: Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« Antwort #5 am: 16. November 2011, 09:47:24 »

"In den Branchen in denen Niedriglöhne gezahlt werden gibt es keine an Gewerkschaften angeschlossene Tarifautonomie, weil diese Firmen nicht den Arbeitgeberverbänden angschlossen sind und sie sich deshalb nicht an Tarife halten müssen"

Ich hab zwar meinen Mitarbeitern keinen Niedriglohn gezahlt, aber das Gericht verdonnerte mich zu 3 Monatsgehältern, weil ich die Person beaufsichten müßte und das wäre im Gesetz so verankert.   ( ich habe gekündigt, weil die Person einfach von der Arbeit nach Hause gegangen ist und ich nirgends angeschlossen war )
Heute bin ich froh, daß ich mich um nix mehr kümmern muß.  Ich glaube nicht, daß Du so argumentierst, wenn auf der Unternehmerseite stehst.
Petra

??? Beaufsichtigen? Deine Mitarbeiter? Du hast die Person gekündigt weil sie von der Arbeit nach Hause gegangen ist und nirgends angeschlossen warst?
Wo sollte denn die Person sonst hingehen wenn sie von der Arbeit kommt?
Wo warst du denn nicht angeschlossen?

Zitat
Ich glaube nicht, daß Du so argumentierst, wenn auf der Unternehmerseite stehst.
Meine Frau und ich hatten eine Kneipe und wir haben sehr wohl Tariflöhne gezahlt. Glaub mir, ich weiß wovon ich rede/schreibe,
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SucreAngel
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Re: Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« Antwort #6 am: 16. November 2011, 10:04:45 »

Nun Staatsverschuldung und Mindeslohn passt schon,das schreibt sogar die Konrad-Adenauer-Stiftung

Zitat
Die Einführung eines Mindestlohns führt – unter der Annahme, dass keine Beschäftigungseffekte auftreten – zu einer Entlastung des Staatshaushaltes. Da der Mindestlohn das Arbeitseinkommen bestimmter Arbeitnehmergruppen erhöht, werden mehr Steuern und Sozialbeiträge fällig und
dadurch die Staatseinnahmen erhöht. Gleichzeitig spart der Staat Kosten bei den Transferleistungen für Arbeitslosengeld-II -Aufstocker ein, was den Staatshaushalt auf der Ausgabenseite entlastet.

http://www.kas.de/wf/doc/kas_23550-544-1-30.pdf?111107131642

Es stellt sich die Frage, ob ein einheitlicher Mindestlohn für alle Arbeitnehmer oder branchenweite Mindestlöhne eingeführt werden sollte. Zusätzlich kann man auch die Höhe eines Mindestlohns  an das Alter, die Qualifikation, die Region oder die Berufserfahrung koppeln, sowie Ausnahmeregelungen bei Einstellungen gering qualifizierter Arbeitnehmer oder Jugendlicher festlegen.
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...(( .... Huhu !
‹›(ړײ)...ICH bin daaaa !!
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nimmt seinen Lauf ....

http://buntgrau-kiwi.blogspot.com/
Horst
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Re: Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« Antwort #7 am: 16. November 2011, 12:21:52 »

Zitat
Das ist schon richtig, aber die CDU tut es dennoch indem sie gerade jetzt und "urplützlich"(?) da das Thema Staatsverschulung in aller Munde ist, die Diskussion um einen Mindestlohngrenze aufbringt. Imho nur Wahltaktisches vorgeplänkel

... mir geht es hierbei nicht um parteipolotische Ränkespiele


Zitat
In den Branchen in denen Niedriglöhne gezahlt werden gibt es keine an Gewerkschaften angeschlossene Tarifautonomie, weil diese Firmen nicht den Arbeitgeberverbänden angschlossen sind und sie sich deshalb nicht an Tarife halten müssen

... in diesen Fällen sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Boot aber in keinem Fall sollte sich der Staat hier einmischen

Zitat
Stimmt! Und deshalb sind dann auch hier wieder die Gewerkschaften gefragt um für ihre Mitglieder (die ja immerhin gute Arbeit abliefern) höhere Löhne auszuhandeln

... gute Idee aber dann drehst du gewaltig an der Preisspirale da mit jeder Lohnerhöhung auch der arbeitgeberanteil an der Sozialversicherung noch oben drauf kommt was die Preise überproportionel ansteigen lässt.

Zitat
Nicht wirklich. Denn unser Bildungssystem ist/wird immer mehr auf elitäres Denken ausgerichtet und die Jenigen die aus sozialschwachen Schichten kommen, haben kaum eine Chance eine ordentliche Ausbildung zu bekommen.

...  diese Argumente werden immer vorgeschoben. Es hat mich auf den vielen Elternabenden immer gewundert, dass man gerade die Eltern nie gesehen hat deren kinder die meisten Probleme in der Schule hatten. Weder meine GFrau noch ich haben eine Hochschulausbildung, dass war aber kein Grund unseren Kindern eine fundierte schulausbildung zu ermöglichen. Ich gebe allerdings gerne zu dass das sowohl für das Kind als auch für die Eltern aufwendiger ist.

Zitat
Der Bedarf ist da das ist korrekt, aber die Leute fehlen. Sorry aber das sich im Falle der Bedarfsdeckung an Fachkräften der Niedriglohnsektor (Putzfrau, Tellerwäscher bez. Küchenhilfe etc. etc.) von selber nach oben bewegen würde, halte ich für ein Märchen. Denn gerade diese Gebäudereinigungsfirmen und Subunternehemn im Baussektor sind sind diejenigen die billige ungelernte Arbeitskräfte beschäftgen und rekrutieren

...schon klar, aber mit der Festschreibung eines Niedriglohnes laborierst du an den Symtomen herum, nicht an den Ursachen. Je mehr Menschen qualifiziert ausgebildet sind, um so weniger stehen für einfache Jobs zur Verfügung und ein knappes Angebot führt zu steigenden Preisen bzw. hier zu steigenden Löhnen.

Gruß Horst   winken
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Babsi
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Re: Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« Antwort #8 am: 16. November 2011, 14:30:25 »

Die gegenwärtige Situation ist doch so, dass es mehrere Millionen Menschen in diesem Land gibt, die nicht von ihrem Lohn leben können und deshalb zusätzlich Hartz IV erhalten müssen. Hier darf sich der Staat also großzügig einmischen, wenn es darum geht, Unternehmen zu subventionieren, die Hungerlöhne zahlen. Denn würden diese Unternehmen anständige Löhne zahlen, so müssten sich diese Menschen nicht auch noch Hartz IV beantragen müssen.

Ich nenne das eine Doppelmoral derer, die immer die Tarifautonomie vorschieben, wenn es gilt, nichts an der gegenwärtigen Situation zu verändern, da es ja sehr bequem ist, den Steuerzahler in die Pflicht zu nehmen, wo man selbst nur Hungerlöhne zu zahlen bereit ist. Da darf der Staat gerne eingreifen. Aber er darf nicht in die Tarifautonomie eingreifen.
Ich finde es empörend, wie selbstverständlich Unternehmen ihren Mitarbeitern sagen, sie können ja zusätzlich noch Hartz IV beantragen. Hartz IV war nie als heimliche Subventionierung gedacht, die der Staat solchen ausbeuterischen Unternehmern zahlt, sondern war immer für jene angedacht, die sich allein nicht helfen können. Wer aber arbeitet, der sollte ohne staatliche Transferleistungen seinen Lebensunterhalt bestreiten können. Das war übrigens vor etwa 2 Jahrzehnten auch jedem Menschen möglich, der Arbeit hatte.

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter auffordern, wegen der geringen Löhne Hartz IV zu beantragen, schädigen uns alle, weil wir alle die Transferleistungen bezahlen. Wie kommen wir Bürger denn dazu, die Löhne solcher Unternehmen zu bezahlen?
Es ist absolut notwendig, einen Mindestlohn oder eine allgemein gültige Lohnuntergrenze festzulegen, die über dem Hartz IV-Satz liegen muss, damit nicht länger ausbeuterische Unternehmen dem Staat einen Teil ihrer Lohnkosten aufdrücken. Denn genau das tun diese Leute, die ihre Mitarbeiter auffordern, sich doch Hartz IV zu holen.

Ich fürchte allerdings, wenn sich die CDU dieses Themas annimmt, dann kommt da nichts Vernünftiges bei raus, weil das ganze nur Wahltaktik ist, und nicht wirkliches Interesse daran, einen Missstand zu verändern.
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Re: Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« Antwort #9 am: 16. November 2011, 14:41:38 »

Moinsen,

Je mehr Menschen qualifiziert ausgebildet sind, um so weniger stehen für einfache Jobs zur Verfügung und ein knappes Angebot führt zu steigenden Preisen bzw. hier zu steigenden Löhnen.

Wer soll dann die Arbeit der einfachen Jobs ausführen oder würden dann etwa diese Tätiigkeiten wegfallen bzw. ein Abi bzw. Studium notwendig sei n oder wies stellst du dir das konkret vor?
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Die Realität zeigt,  dass ein Niedriglohn o.ä. eine Notwendigkeit darstellt.
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Re: Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« Antwort #10 am: 16. November 2011, 16:15:45 »

Lieber Horst
Du hast dich um deine Kinder gekümmert, das ist toll.
Nur beginnt eben da bereits die Ungleichheit.
Es gibt genug Eltern die sich nicht kümmern.

Seid ich als Schulbegleiterin arbeite kann ich dir sagen der Unterschied beginnt selbst bei richtig tollen Eltern bereits im Kindergarten.
Denn bereits da kommt es auf die Motivation und die Gleder der Kita und ihrer Mitarbeiter an.
In den Schulen ist es auch so, es ist ein riesen Unterschied ob 27 Schüler, davon 20 mit nicht sehr guten Deutsch Kenntnissen, von einem Lehrer in der ersten Klasse begrüßt wird, oder aber 17 Kinder, davon 3 Kinder mit ausländischen Wurzeln, von 2 Lehrern in der ersten Klasse begrüßt  werden.

Die Unterschiede kannst du bereits nach einem halben Jahr deutlich sehen  und er wird größer mit jeden Tag.

Es wird auch immer Menschen geben die eben nicht so lernen können, aber trotzdem nicht als lernbehindert gelten.

Die Mindeslöhne müssen auch deshalb sein, um das Ausnutzen von Menschen und Staat endlich einhalt zu gebieten.

Marion
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Re: Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« Antwort #11 am: 16. November 2011, 17:56:01 »

Hmm und ob der Selbständige vom Markt leben kann fragt wieder keiner. Hauptsache angestellt, dann soll nach Bedarf entlohnt werden  lachen. Und natürlich Kündigungsschutz, tschüss ich geh jetzt so einfach, wenn keiner auf mich aufpasst  lachen lachen.

Also es muss schon etwas fair sein auf beiden Seiten, was Arbeitsplätze angeht und eine Lobby für Kleinunternehmen muss her.
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Wer Lust hat, kann sich auf der Karte eintragen. lächeln

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Babsi
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Re: Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« Antwort #12 am: 16. November 2011, 21:58:06 »

@Federball

Ich glaube, in diesem Thread geht es nicht um die Selbständigen, sondern um die abhängig Beschäftigten.
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Re: Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« Antwort #13 am: 16. November 2011, 23:57:15 »

Moinsen,

@Federball

Ich glaube, in diesem Thread geht es nicht um die Selbständigen, sondern um die abhängig Beschäftigten.

Ja, aber auch Kleinunternehmer müssen sehr oft ums nackte Überleben kämpfen und sind froh wenn sie für ihren Einsatz einen "UInternehmerlohn"   im Mindestlohnniveau erwirtschaften.
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Werner
Carlos
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Re: Niedriglohnbeschäftigung im Reichen EU Deutschland
« Antwort #14 am: 17. November 2011, 00:01:10 »

Richtig Babsi  lächeln

Es geht um Menschen die in einem Reichen Land Leben, jeden Tag zur Arbeit gehen aber davon nicht Leben können.
Denn von den paar Kröten für die sie jeden Tag arbeiten, müssen sie ja auch noch die Mehrwertsteuer bezahlen.
Während auf der anderen Seite Steuergelder verschwendet werden.

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