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Neuregelung der Organspende
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Umfrage
Frage:
Welche Regelung würdest du bevorzugen?
Zustimmungsregelung
Widerspruchsregelung
Entscheidungslösung
lehne eine Organspende ab
ist mir egal
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Manfred
Bytekiller
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Real bekannt: Ja
Beiträge: 5.564
Re: Neuregelung der Organspende
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Antwort #15 am:
27. November 2011, 14:54:09 »
Oh, ich kann Janinas Logik durchaus ebenfalls nachvollziehen. Was sie beschreibt wäre im Kern durchaus gerecht. Nur wer gibt, darf auch empfangen.
Dennoch halte ich diese Logik nicht für sinnvoll. Denn das Thema "Organspende" ist eben weitaus komplexer als beispielsweise Filesharing - wo ja genau dieses Prinzip praktiziert wird: Nur wer Daten freigibt, kann auch Daten empfangen.
Bei der Organspende gibt es aber ethische, religiöse und moralische Komponenten, die individuell ausgeprägt sind und einen Menschen veranlassen, sich für oder gegen eine solche Spende zu entscheiden. Letztlich, das sprach ich bereits an, geht es dabei auch immer um das eigene Gewissen. Dieses eigene, das Individuelle, sollte einen sehr hohen Stellenwert haben, denn es ist ein Ausdruck von Freiheit. Diese Freiheit gilt es zu bewahren. Nur wer frei ist, kann eigene Entscheidungen von Tragweite treffen.
Zum anderen möchte ich zu bedenken geben, dass Entscheidungen nichts unumstößliches sind.
Ich mag heute - aus welchen Gründen auch immer - gegen eine Organspende sein. Morgen versagt mein Herz, meine Leber, meine Niere - und ich wäre froh, ein Organ zu erhalten. Dann würde ich *selbstverständlich* meine eigene Organspendenbereitschaft ein weiteres mal auf den Prüfstein stellen. Ich bin sicher, dass jemand der ein Organ erhält auch bereit sein wird, im eigenen Todesfalle ein Organ zu geben.
Aus meiner persönlichen Sicht wäre die von Janina dargestellte Logik also genau andersrum gesehen sehr viel effektiver.
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Wir müssen die Rechte der Andersdenkenden selbst dann beachten, wenn sie Idioten oder schädlich sind. Wir müssen aufpassen. Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit.
Wau Holland
Janina
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Beiträge: 561
Re: Neuregelung der Organspende
«
Antwort #16 am:
27. November 2011, 21:06:41 »
Diese "Logik" ist für mich schon die, die auf Religion etc. rücksicht nimmt.
Rein vom Verstand her wäre ich dafür, Organspende einfach zur Regel machen, ohne die Möglichkeit zu widersprechen.
Wer sich enscheidet, seine Organe nicht zu spenden, sollte sich vorher ausreichend Gedanken darüber machen. Deshalb halte ich Konsequenzen durchaus für Sinnvoll. Dann überlegt man es sich wenigstens sehr gut.
Eigentlich ist eine Verweigerung zur Organspende doch unerlassene Hilfeleistung...
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Randy
Mitglied
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Beiträge: 164
Strenger Graubär
Re: Neuregelung der Organspende
«
Antwort #17 am:
07. Januar 2012, 01:04:52 »
Jedes Jahr sterben Tausende Menschen, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan bekommen.
Und zeitgleich verwesen zigtausende Organe auf Friedhöfen.
Was gibt es da noch zum Rumdiskutieren?
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Party-Termine. Siehe auch
www.Randys.Spankingparty.de
01. Juni: Bad-Boys-Party in Stuttgart, BW
02. Juni: GrillSpank-Party in Stuttgart, BW
15. Sept.: Spanking / BDSM / Fetisch in Wölfersheim, HE
Ende Oktober wieder in NRW. Details auf Anfrage.
Haiwelt
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Beiträge: 55
Re: Neuregelung der Organspende
«
Antwort #18 am:
07. Januar 2012, 08:32:06 »
Die Ösis machen das schon richtig.Müsste natürlich umfassend aufgeklärt werden.
Ausweisregelung macht meiner Meinung keinen Sinn.
Ein Baby,oder Kleinkind,so grausam sich das auch liest,kann ja nicht selbst bestimmen...
LG Hai
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Hinternvoll
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Jr. Member
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Beiträge: 69
Re: Neuregelung der Organspende
«
Antwort #19 am:
07. Januar 2012, 18:49:45 »
Hallo,
die Zustimmungsregelung ist o.k. Über meinen Körper hat niemand anderer zu bestimmen als ich selbst. Schlimm genug,
daß sich einige Politiker für die Zwangsspende ausgesprochen haben.
Es ist doch interessant, daß offenbar Geld für teure Organspende-OP's da ist, aber für Krankenhauspersonal reicht es nicht. Für
mich hat das doch sehr mit Gesundheits
wirtschaft
zu tun.
LG
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silberSeele
Mitglied
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Beiträge: 222
Re: Neuregelung der Organspende
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Antwort #20 am:
08. Januar 2012, 10:24:38 »
Hallo,
ich habe einen Organspendeausweis, weiß aber, dass man mit keinem meiner Organe etwas anfangen können wird. Warum habe ich also einen Ausweis? Tja... da wusste ich noch nicht, wie krank ich bin.
Wie auch immer. Ich stehe zur Organspende und finde es gut und richtig. Ich würde sowohl meinen Kindern als auch meiner Familie oder einem Fremden helfen.
Wie wichtig so etwas ist, stellten wir vor über 10 Jahren fest, als es darum ging, einen Knochenmarkspender für meinen damaligen besten Freund zu finden.
Ich finde es wichtig, dass der Spender selbst entscheidet, ob er das möchte oder nicht, weil ich denke, dass nur er diese Entscheidung treffen kann und sollte.
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~~Ich bin einmalig.~~
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