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Umfrage
Frage: Die SPD hat öffentlich bekundet, 2013 auf Bundesebene in jedem Fall mit den Grünen eine Koalition zu versuchen, da nur mit ihnen weitreichende Veränderungen möglich seien. Wie findet ihr das?
Klasse! Rot-Grün sind ein super Gespann. - 4 (23.5%)
Schlechter konnen die's auch nicht machen. - 4 (23.5%)
Ist doch eh alles der gleiche Quark. - 7 (41.2%)
Um Gottes Willen! Alles nur das nicht! Das wird fürchterlich... - 2 (11.8%)
Schwarz-Gelb wird sich wieder erheben! - 0 (0%)
Stimmen insgesamt: 12

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Pat
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Hessische Landschaft


Re: Rot-Grün 2013?
« Antwort #15 am: 08. Dezember 2011, 22:51:15 »

Hey McCane

Klar brauchen wir neue Ideen. Das hat man Anfang der 80er Jahre mit den Grünen gesehen. Die hatten wir damals bitter nötig, um die verkrustete Parteienlandschaft aufzulösen. Heute sind wir wieder soweit, die Piraten sind sicher willkommen. Aber bitte nicht mit der absoluten Mehrheit.

Nicht nur in den kleinen Parlamenten in Städen oder in Kreisen sitzen viele engagierte Menschen, die aber von dem Meisten, was da besprochen und abgestimmt wird, verdammt wenig Ahung haben. Das liegt aber nicht an den Menschen selbst sondern daran, dass alles so sehr verkompliziert wurde. Es ist fast alles in Gesetzen und Verordnungen festgelegt, weil die Menschen das einfordern. Egal was ist, "hier muss was geregelt werden!". Was nicht geregelt ist in Good Old Germany ist schlecht.
Schauen wir uns die Steuergesetzgebung an, wieviele Sachen abzusetzen sind, was alles beachtet werden muss und wehe, man kann etwas nicht nachweisen oder hat zuwenig gezahlt... Das kommt aber nicht von Ungefähr sondern weil es allen Recht gemacht werden soll.
Und dann die vielen Ausnahmen von der Regel, damit es gerecht ist. Keiner blickt mehr durch und die, die das studiert haben, müssen am Ball bleiben, weil sich immer wieder was ändert.
Gesund ist das nicht!

So ist das in vielen Bereichen bei uns und weil jeder mitreden kann, die merkwürdigsten Behörden für viele Maßnahmen gehört (!) werden müssen, dauert immer alles sehr lange. Und weil über einer Behörde mindestens noch eine oder zwei (...) sitzen - wie bei den Gerichten - ist alles langsam und sehr kompliziert.

Wer das ändern will, muss gewachsenes Sicherheits- und Regelungsbedürfnis der Deutschen entgegentreten. Mach das mal einer in Deutschland - er wird immer einer oder mehreren Gruppen von Bürgern auf die Füße treten. Das gibt dann Ärger.


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Thommy
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Frieden durch Frieden darauf sind sie nt. gekommen


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Re: Rot-Grün 2013?
« Antwort #16 am: 09. Dezember 2011, 00:10:57 »

@Pat:
Du hast sicher recht wenn du schreibst, das in Deutschland inzwischen alles geregelt ist/werden muss. Aber woran liegt das?
Nehmen wir zuerst mal die Gewerkschaften, die bis dato (so bis in die späten 80er hinein) den Arbeitnehmern sicherheit vermitteln konnten. Da war in dem Moment vorbei als sie sich in gewerkschaftinternen Scharmützeln udn Machtkämpfen verloren hatten und den eigentlichen Sinn ihrer Arbeit aus den Augen verloren. Damit einhergehend war es nur logisch das der/die Arbeitnehmer/in mehr und mehr auf sich gestellt war. Folge: 1.Existenzangst, 2. Die alten Werte des Familiensinns gingen mehr mehr verloren. 3. Kinder haben somit nicht mehr den Stellenwert den sie eigentlich haben sollten.
Erste übereilte Schnellschüsse waren dann unter Schröder die Agenda 2010 und die damit einhergehende Sozialreform, welche in meionen Augen keine war sondern viel mehr ein Raubbau. Dann bekam dieser "Schneeball" eine Eigendynamik und das Unheil nahm seinen Lauf.

Meiner Meinung nach muss sich als allererstes die soziale Komponente Familie ändern. D.h. Eltern wieder in die Verantwortung nehmen und sie ihre Kinder erziehnen lassen, Lehrern wieder das tun lassen wozu sie ihr Lehramz haben, nämlich zu lehren und weniger zu erziehen bez. Verhaltensmasßregeln den Schülern mit zu geben was eindeutig die Aufgabe der Eltern ist. Aber zu erst muss wieder eine Sicherheit her die den Brötchenverdienern signalisiert das sie ihren Job behalten und ordentlich für ihre Arbeit entlohnt werden. Nur dann klappt es imho auch damit das Gesetze wieder gestrichen werden können und das wir wieder anfangen unser Leben im Sinne des Grundgesetzes zu leben. Punkt.
Liest sich sehr einfach, aber ein Leben in einem Staat mit Kitas (ab 2J. oder noch früher)  und Pseudoliberalismus in dem es den Tätern besser geht als den Opfern....??! wer will das denn? Ich nicht.
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Eric S
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Re: Rot-Grün 2013?
« Antwort #17 am: 09. Dezember 2011, 00:26:18 »

Falls die FDP bei der nächsten Bundestagswahl rausfliegt und die Piraten einziehen und die Linken drinbleiben dann wird es eine Rot-Schwarze, oder Schwarz-Rote Koalition geben. So meine Prognose. Ich werde dann allerdings erstmals die "Freien Wähler" wählen können die erstmals für den Bundestag kandidieren und bei uns bereits im Landtag vertreten sind. Denn die Freien Wähler - die meisten Bürgermeister in unserem Landkreis sind inzwischen Freie Wähler - sind eine Gruppierung die aus der Kommunalpolitik gewachsen ist und die sich für die Menschen vor Ort einsetzt. Leider jedoch werden die Freien Wähler bundesweit noch keine Chance haben. In der Umfrage gibt es für mich daher auch keine ankreuzbare Option.

lg
EricS
« Letzte Änderung: 09. Dezember 2011, 00:28:37 von Eric S » Gespeichert

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Pat
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Hessische Landschaft


Re: Rot-Grün 2013?
« Antwort #18 am: 09. Dezember 2011, 10:57:49 »

@Pat:
Du hast sicher recht wenn du schreibst, das in Deutschland inzwischen alles geregelt ist/werden muss. Aber woran liegt das?
Nehmen wir zuerst mal die Gewerkschaften, die bis dato (so bis in die späten 80er hinein) den Arbeitnehmern sicherheit vermitteln konnten. Da war in dem Moment vorbei als sie sich in gewerkschaftinternen Scharmützeln udn Machtkämpfen verloren hatten und den eigentlichen Sinn ihrer Arbeit aus den Augen verloren. Damit einhergehend war es nur logisch das der/die Arbeitnehmer/in mehr und mehr auf sich gestellt war. Folge: 1.Existenzangst, 2. Die alten Werte des Familiensinns gingen mehr mehr verloren. 3. Kinder haben somit nicht mehr den Stellenwert den sie eigentlich haben sollten.
Erste übereilte Schnellschüsse waren dann unter Schröder die Agenda 2010 und die damit einhergehende Sozialreform, welche in meionen Augen keine war sondern viel mehr ein Raubbau. Dann bekam dieser "Schneeball" eine Eigendynamik und das Unheil nahm seinen Lauf.

Meiner Meinung nach muss sich als allererstes die soziale Komponente Familie ändern. D.h. Eltern wieder in die Verantwortung nehmen und sie ihre Kinder erziehnen lassen, Lehrern wieder das tun lassen wozu sie ihr Lehramz haben, nämlich zu lehren und weniger zu erziehen bez. Verhaltensmasßregeln den Schülern mit zu geben was eindeutig die Aufgabe der Eltern ist. Aber zu erst muss wieder eine Sicherheit her die den Brötchenverdienern signalisiert das sie ihren Job behalten und ordentlich für ihre Arbeit entlohnt werden. Nur dann klappt es imho auch damit das Gesetze wieder gestrichen werden können und das wir wieder anfangen unser Leben im Sinne des Grundgesetzes zu leben. Punkt.
Liest sich sehr einfach, aber ein Leben in einem Staat mit Kitas (ab 2J. oder noch früher)  und Pseudoliberalismus in dem es den Tätern besser geht als den Opfern....??! wer will das denn? Ich nicht.

@ Thommy
Ich kann mich noch gut an die Überschrift in der BLÖD erinnern Anfang der 80er Jahre: "1 Million Arbeitslose!" und ich war 1983 im Frühjahr mit ausgesperrt als die IG Metall den Einstieg in die 35-Stunden-Woche forderte und umsetzte, um eine Umverteilung einzuleiten.  Umverteilt wurde seither jeder, weil auch jeder alles immer haben will und meint aus bestehendem Recht Ansprüche zu haben.
Ich finde es falsch, Gewerkschaften hier in die Verantwortung zu nehmen. Klar haben auch die Gewerkschaften Fehler gemacht, denken wir an die Neue Heimat und andere Griffe ins Klo - wobei: Die Neue Heimat hat viele Häuser gebaut und vielen Familien ein Dach über dem Kopf gegeben.
Die Gewerkschaft trifft eine MITschuld, darauf können wir uns einigen.

Ich finde aber, die größte Verantwortung haben wir, die Wähler, die Bürger dieses Landes. Wir sind wie eine Kuhherde, den Kopf immer im Gras und den heben wir nur, wenn es uns selbst ans Leben geht. Solange alle Bedürfnisse befriedigt sind ist alles gut. Aber es ist halt auch ein Bedürfnis soviel zu haben die der Nachbar - ohne zu schauen wieso der mehr hat.

Was sich ändern muss ist tatsächlich der Wert der Familie. Ich kann mich noch dran erinnern, als ich Kind war hieß es dass Familien mit mehr als 3 Kindern asozial seien. Das ist locker 40 Jahre her. Es hat sich also daran nicht so viel geändert.
Was sich geändert hat ist, dass die Menschen ihre Verantwortung nicht mehr wahrnehmen. Der Staat hat den Leuten zuviel abgenommen! Jeder hat Anspruch auf irgendwas und der Anspruch wird wahrgenommen, aber nicht die Verantwortung.
Wenn ich mitkriege, dass Straßen von Stadtarbeitern gereinigt wird
Wenn ich mitkriege, dass in Mehrfamilienhäuser Firmen das Treppenhaus putzen
Wenn ich höre, dass Kinderhorte ohne Not kostenlos sind trotz Probleme in der Kasse der Kommune
...
Warum um Gottes Willen können sich die Menschen nicht mehr selbst kümmern? Warum hilft man sich nicht mehr gegenseitig? Warum hat man ein Miteinander nicht mehr nötig? Hier ist so viel kaputt gegangen in den letzten Jahren.
Das Problem liegt nicht nur in der Politik oder bei den Gewerkschaften, es liegt auch im Selbstverständnis der Menschen in diesem Staat.

-------------

Heute Nacht hat Angie mit dem Sarkozy wieder hart gekämpft und wie man hört, die EU ist gespalten. Verlierer werden wohl die Briten sein, die sich mehr und mehr ins Abseits bringen, das aber noch nicht bewusst bedacht haben. Mein Respekt vor Kohls Enkelchen ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Sie ist kein kleines Dummchen, das von der Industrie gelenkt wird. Sie ist eine harte Verhandlungspartnerin die ihre Ziele nicht aus dem Auge verliert. Das traue ich Steinmeier und Gabriel nicht zu, sorry. Dem ollen Bärbeiß Steinbrück schon eher.
« Letzte Änderung: 09. Dezember 2011, 11:02:24 von Pat » Gespeichert

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Re: Rot-Grün 2013?
« Antwort #19 am: 09. Dezember 2011, 19:59:15 »

@ Thommy
Ich kann mich noch gut an die Überschrift in der BLÖD erinnern Anfang der 80er Jahre: "1 Million Arbeitslose!" und ich war 1983 im Frühjahr mit ausgesperrt als die IG Metall den Einstieg in die 35-Stunden-Woche forderte und umsetzte, um eine Umverteilung einzuleiten.  Umverteilt wurde seither jeder, weil auch jeder alles immer haben will und meint aus bestehendem Recht Ansprüche zu haben.
Ich finde es falsch, Gewerkschaften hier in die Verantwortung zu nehmen. Klar haben auch die Gewerkschaften Fehler gemacht, denken wir an die Neue Heimat und andere Griffe ins Klo - wobei: Die Neue Heimat hat viele Häuser gebaut und vielen Familien ein Dach über dem Kopf gegeben.
Die Gewerkschaft trifft eine MITschuld, darauf können wir uns einigen.

Ich finde aber, die größte Verantwortung haben wir, die Wähler, die Bürger dieses Landes. Wir sind wie eine Kuhherde, den Kopf immer im Gras und den heben wir nur, wenn es uns selbst ans Leben geht. Solange alle Bedürfnisse befriedigt sind ist alles gut. Aber es ist halt auch ein Bedürfnis soviel zu haben die der Nachbar - ohne zu schauen wieso der mehr hat.

Was sich ändern muss ist tatsächlich der Wert der Familie. Ich kann mich noch dran erinnern, als ich Kind war hieß es dass Familien mit mehr als 3 Kindern asozial seien. Das ist locker 40 Jahre her. Es hat sich also daran nicht so viel geändert.
Was sich geändert hat ist, dass die Menschen ihre Verantwortung nicht mehr wahrnehmen. Der Staat hat den Leuten zuviel abgenommen! Jeder hat Anspruch auf irgendwas und der Anspruch wird wahrgenommen, aber nicht die Verantwortung.
Wenn ich mitkriege, dass Straßen von Stadtarbeitern gereinigt wird
Wenn ich mitkriege, dass in Mehrfamilienhäuser Firmen das Treppenhaus putzen
Wenn ich höre, dass Kinderhorte ohne Not kostenlos sind trotz Probleme in der Kasse der Kommune
...
Warum um Gottes Willen können sich die Menschen nicht mehr selbst kümmern? Warum hilft man sich nicht mehr gegenseitig? Warum hat man ein Miteinander nicht mehr nötig? Hier ist so viel kaputt gegangen in den letzten Jahren.
Das Problem liegt nicht nur in der Politik oder bei den Gewerkschaften, es liegt auch im Selbstverständnis der Menschen in diesem Staat.

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Heute Nacht hat Angie mit dem Sarkozy wieder hart gekämpft und wie man hört, die EU ist gespalten. Verlierer werden wohl die Briten sein, die sich mehr und mehr ins Abseits bringen, das aber noch nicht bewusst bedacht haben. Mein Respekt vor Kohls Enkelchen ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Sie ist kein kleines Dummchen, das von der Industrie gelenkt wird. Sie ist eine harte Verhandlungspartnerin die ihre Ziele nicht aus dem Auge verliert. Das traue ich Steinmeier und Gabriel nicht zu, sorry. Dem ollen Bärbeiß Steinbrück schon eher.

Das hast du super toll geschrieben. Alles, Pat. Danke.

Es wird bei uns zuviel geredet. Zuviel wie schlecht es uns doch geht. Zuviel, wie arm wir doch sind. Zuviel, wie sozial kalt es doch geworden ist.
Kaum einer bedenkt jedoch, dass er selbst etwas für unser Land tun muss. Und sei es nur, sich in Vereinen, für seine Gemeinde, für andere sich ehrenamtlich zu engagieren und dafür einen Teil seiner Freizeit zu opfern.
Heute gibt es Kindergeld und jeder hat einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz. Reicht das Geld nicht, zahlt der Staat - zahlen wir, die Steuerzahler. Was ist jedoch die Folge: Es gibt immer weniger Kinder.

Ich kann mich noch gut an meine Großmutter erinnern. Die hatte 8 Kinder, musste im zweiten Weltkrieg aus Schlesien flüchten, zog alle ihre Kinder und dann auch noch mich als Enkel ganz alleine auf, da ihr Mann nicht mehr aus der russischen Gefangenschaft zurückkehrte. In der Heimat hatte sie alles verrloren. Das kleine Haus, den kleinen Garten - alles. Sie kam hier in Bayern mit ihren acht Kindern auf einem Kuhfuhrwerk an. In einem winzigen Dorf das katholisch war. Sie war evangelisch, sie wurde gemieden, gehasst, genau wie ihre Kinder. Sie bekam kein Kindergeld, keine Sozialhilfe, lediglich 1500 Mark Lastenausgleich und dass erst Jahre später. Sie wurde mit ihren acht Kindern vom Bürgermeister dieses Dorfes bei einem Bauern in dessen Waschküche und um Stall zwangseingewiesen. Damit sie und ihre Kinder was zu essen hatten arbeiteten sie auf dem Feld mit, bei der Kartoffel- und Rübenernte. Die Wäsche hat sie mit dem Waschbrett in einem Bach gewaschen. Im Winter mussten sie frieren, da es keinen Ofen gab. Das ist alles noch nicht lange her. Aus allen ihren Kindern, also meinen Onkeln und Tanten und meinem Vater, wurde trotzdem etwas. Vor acht Jahren starb diese Frau, die nie einen Pfennig Geld - außer dem Lastenausgleich - vom Staat bekommen hat. Im Alter von 96 Jahren. Sie lebte immer noch in dem kleinen Dorf in das sie einst im zweiten Weltkrieg kam. Sie starb hoch angesehen, weil sie sich in diesem Dorf - in dem sie einst mit Hass aufgenommen wurde - für andere eingesetzt und sich für die Allgemeinheit engagiert hatte. Der Trauerzug war lang. Sie war eine starke Frau, musste ihr Leben lang sparen und sie war dennoch glücklich - auch ohne Hartz IV, ohne einen Kindergartenplatz für ihre acht Kinder, ohne Heiz- und Mietkostenzuschuss, ohne jegliche Hilfe von anderen und vom Staat.

lg
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Re: Rot-Grün 2013?
« Antwort #20 am: 09. Dezember 2011, 22:30:47 »

Eric das biete heute mal einen Obdachlosen an, einen Stall.......Menschen unwürdig......
Was für die Kinder selber aufkommen, Verantwortung über nehmen........ Eltern wollen sich auch entfalten
Und wenn man nicht haben kann was der Nachbar hat, ist der Staat schuld.

Aber Komunismus ist echt nichts für uns. Nur jeder sollte eben genau das haben was der Andere hat.
Kinder bekommen .......ja aber nicht wenn man sich damit dann 18 Jahre bindet und verantwortlich sein soll, da muss das der Staat schon was tun.............................................

Früher war es mal Hilfe die der Staat gegeben hat, heute soll der Staat alles machen und wenn wir mal Zeit und Lust haben helfen wir ihm dabei.

Aber kann dieses Verhalten der Gesellschaft, von irgendeiner Partei verändert werden?
Und wollen die Parteien das verändern?

Übrigens sich um Andere zu kümmern, Andere mit im Blick zu haben, dafür muss man kein offizielles Ehrenamt haben, das kann Jeder jeden Tag in seiner direkten Umgebung tun.

Die Partei die ich wählen werde muss mir zeigen das sie sich um das Land sorgt und gute Ideen für das Wohl seiner Bürger hat aber auch nicht davor zurück schreckt falsche Wege zu verlassen. Und die Partei muss auch Deutschland und seine Interessen sonst in der Welt vertretten.

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Re: Rot-Grün 2013?
« Antwort #21 am: 09. Dezember 2011, 22:57:48 »

Tja Marion,
das ist eben genau das was ich damit sagen wollte. Heute schreit jeder nach dem Staat - auch nicht zu unrecht, da unsere Politiker diese Gesetzte ja so gemacht haben. Doch ich fürchte eben das es nicht mehr lange so weitergeht. Dann müssen wir auch in Deutschland den Gürtel enger schnallen, weil der Staat nicht mehr alle Sozialleistungen bezahlen kann. Das führt dann vielleicht auch zu mehr Solidarität, so wie es vor nicht mal so allzu langer Zeit eben der Fall war.
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