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Umfrage
Frage: Soll er zurücktreten?
Ja - 9 (42.9%)
Nein - 8 (38.1%)
Egal - 1 (4.8%)
Wir brauchen keinen Präsidenten! - 3 (14.3%)
Stimmen insgesamt: 19

Seiten: 1 [2] 3 4 ... 20 Nach unten
Pat
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Hessische Landschaft


Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #15 am: 20. Dezember 2011, 15:47:12 »

Ja, klar.
Also wir wissen was nicht NICHT wollen.
Nun sollten wir mal sagen was wir wollen und wie genau wir dahin kommen.
lächeln
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Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #16 am: 20. Dezember 2011, 15:49:20 »

..............., wobei ich (in diesem Fall) natürlich froh über ihre  Drehung bin.


Die können sich aber jederzeit wieder um die 180° drehen und drehen es dann so hin, als ob sie nie was anderes gesagt hätten, bzw. dieser Schritt nun unumgänglich gewesen ist.

Sarkozy und Merkel vögeln einfach auf Teufel komm raus miteinander. Das hat nichts mit Politik, sondern mit zügelloser Lust und Verlangen nach gierigem Fleisch zu tun.

Und das stellt sich jetzt jeder mal im Detail vor!  lachen
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McCane
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Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #17 am: 20. Dezember 2011, 16:29:38 »

Vor ein paar Tagen, als es bloß um den Kredit für sein Haus ging, dachte ich noch, nein, er muss nicht deswegen zurücktreten. Inzwischen kommen aber täglich neue Dinge aus seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident ans Licht, und ich bin mir fast sicher, dass ihm über kurz oder lang gar nichts anderes als ein Rücktritt übrig bleiben wird, weil der Druck durch die Medien zu groß werden wird...

Und was kommt dann? Vermutlich wieder ein Politiker oder auch endlich mal ein Politikerin, die aber nicht unbedingt weniger Dreck am Stecken haben als Wulff. Und wer es wird, darüber entscheidet nicht die moralische Integrität der Kandidaten, sondern deren Parteizugehörigkeit und die dazu gerade passende Zusammensetzung der Bundesversammlung...

Und als Bundespräsident war Wulff doch gar nicht so schlecht. Seine Aussage "Der Islam gehört zu Deutschland." hat mir sogar außerordentlich gut gefallen, insbesondere als Gegengewicht zu den rechtspopulistischen Thesen, mit denen sich Sarrazin zur selben Zeit gerade zum Medienliebling hochstilisiert hatte...

Ich bin übrigens gerade nicht so über die Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung im Bilde. Hätte ein SPD-Kandidat oder -Kanditatin da momentan überhaupt eine Mehrheit? Oder liefe ein Rücktritt Wulffs am Ende auf Roland Koch oder Guttenberg als Bundespräsident hinaus?
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Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #18 am: 20. Dezember 2011, 16:50:10 »

Ich lese da etwas von Vertrauen verdienen. Okay dann werde ich mal ein paar Beispiele hier aufführen, die aufzeigen sollen wie sehr sich unsere Politiker ihr Vertrauen bei uns verdienen bez. verdient haben:
[...]

Ja, ja, jaaa!! Das ist doch alles superduper! Sogar, wenn sie ihre ganz normale Arbeit machen, arbeiten diese korrupten Vetternwirtschafter nur für ihre eigene Tasche! Hinter verschlossenen Türen etc.

Federball hat uns auch noch mal super die horrenden Kosten für dieses Amt dargelegt. Wer völlig Leistungsunbezogen so viel Geld hinterhergeworfen bekommt (und das auch noch NACH der Amtszeit) und dann auch noch sein Amt missbraucht, um in die eigene Tasche zu wirtschaften, ist nicht sehr vertrauenswürdig (ich rede hier nicht nur von unserem Bundespräsidenten). Das ist verdammt raffgierig.

...aber ich versteh' jetzt nicht ganz, warum sich daran etwas bessern würde, wenn Wulff ohne Konsequenzen im Amt bleibt... zerknirscht
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Was, wenn in ein paar Jahren, sagen wir mal 2000, jemand ein Buch von Tolkien findet. Wird er dann einfach alles glauben, was dort drin steht? Denkt mal drüber nach.
Liz
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Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #19 am: 20. Dezember 2011, 17:57:43 »

Warum solltest Du Dich nicht mehr trauen, liebe Pat?

Ich bin aber genauso (wenig) schlau in dieser Sache und kann daher nicht abstimmen. Mehr oder weniger überzeugen mich alle bisher genannten Argumente. Stolpersteine sind wohl das niedersächsische Gesetz und die Nicht-Offenlegung der gesamten Hintergründe in der wohl irrigen Hoffnung, dass die Medien lockerlassen würden. Die leben aber von tatsächlichen oder auch nur eventuellen Skandalen. Was ja andrerseits auch gut ist.

Wenn es dem Präsidenten (ja, wir brauchen einen! Aber das ist ein anderes Thema) gelingt, sich mit einer sehr ehrlichen Weihnachtsansprache in die Herzen des Volkes zu reden, dann, glaube ich, hat er eine Chance.
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Federball
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Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #20 am: 20. Dezember 2011, 18:28:58 »

Federball hat uns auch noch mal super die horrenden Kosten für dieses Amt dargelegt. Wer völlig Leistungsunbezogen so viel Geld hinterhergeworfen bekommt (und das auch noch NACH der Amtszeit) und dann auch noch sein Amt missbraucht, um in die eigene Tasche zu wirtschaften, ist nicht sehr vertrauenswürdig (ich rede hier nicht nur von unserem Bundespräsidenten). Das ist verdammt raffgierig.
Man kann die obersten Repräsentanten unserer Landes gut bezahlen, nur möchte ich dann schon, dass dafür eine ganze Amtsperiode lang gearbeitet wird.

Man kann auch nach 11 Tagen arbeiten große Geldsummen in der Politk, bekommen:
http://www.heise.de/tp/blogs/8/151035

Wenn der Stil weiter so Schule macht, dann wird das ein immer teureres Personalkarussel. Absurdistan lässt grüßen.

Und von Verbindungen von Wulff und den Schwierigkeiten, die das mit sich bringen kann wußte man vorher, trotzdem als Kandidat aufgestellt und gewählt.

Mal was ganz anderes eine kleine Fabel:
Fragt man die Schafherde, ja wen wählen wir heute, natürlich den Wolf mäh mäh

 Kaffee trinken
« Letzte Änderung: 20. Dezember 2011, 18:37:19 von Federball » Gespeichert

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Babsi
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Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #21 am: 20. Dezember 2011, 21:14:18 »

Ich weiß auch noch zu wenig, um sicher sagen zu können, dass er zurück treten muss. Aber ich beklage die mangelnde Moral, die Politiker zeigen. Wer Mist baut, muss nicht unbedingt zurück treten, solange er Einsicht und Reue zeigt. Erwarten wir das nicht auch von unseren Mitmenschen, wenn diese Fehler machen? Aber diese ständigen Ausreden, dieses stückchenweise Herausrücken mit der Wahrheit, wenn diese nicht mehr zu leugnen ist, das geht gar nicht. Von einem Staatsoberhaupt erwarte ich Integrität. Ist diese nicht gegeben, so muss das Konsequenzen haben.
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Eric S
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Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #22 am: 21. Dezember 2011, 00:04:06 »

Oder liefe ein Rücktritt Wulffs am Ende auf Roland Koch oder Guttenberg als Bundespräsident hinaus?

Guttenberg for President... zwinker lachen

Denn der braucht wenigstens keinen Kredit, weil er ein Schloss hat... Prost!

lg
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« Letzte Änderung: 21. Dezember 2011, 00:06:37 von Eric S » Gespeichert

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Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #23 am: 21. Dezember 2011, 14:38:19 »

Wulfi seine Weihnachtsansprache: lachen lachen lachen

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger!

In den vergangenen Tagen und Wochen wurde viel über mich geredet nur weil mir ein befreundetes Ehepaar einen zinsgünstigen Kredit regelrecht aufgedrängt hat. Weil ich ständig zu Gast bei Freunden bin. Weil ein besonders enger Kumpel seine Portokasse für eines meiner Bücher um 42700 Euro erleichtert hat – wovon ich bis zum Beweis des Gegenteils selbstverständlich nichts gewusst haben werde. Und, und, und. Dam- und Herrschaften, Sie müssen das schon verstehen. Schon als Ministerpräsident hätte ich mir doch nichts von all dem selbst leisten können, denn mein monatliches Salär betrug seinerzeit nur das 40-fache des Hartz-IV-Regelsatzes. Da muss man den Gürtel ganz schön eng schnallen und sparen, wo es nur geht. Sie kennen das sicherlich auch.


Sie wissen es vielleicht nicht, aber der Entwurfstext des Artikels 54 unseres Grundgesetz war ursprünglich noch einen Halbsatz länger als die später verabschiedete endgültige Fassung. Zunächst hieß es nämlich :

Der Bundespräsident wird ohne Aussprache von der Bundesversammlung gewählt. Wählbar ist jeder Deutsche, der das Wahlrecht zum Bundestage besitzt und das vierzigste Lebensjahr vollendet hat, Bonität vorausgesetzt.

Mehr Bonität hat vor mir doch kein Minister- oder Bundespräsident nachweisen können. Und das ganz ohne Schufa. Freundinnen und Freunde, das muss mir erst einmal jemand nachmachen.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein frohes und friedliches Weihnachtsfest,mega  teure Geschenke und sehr viele spendable Gönner.

Ihr

Christian Wulff
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Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #24 am: 21. Dezember 2011, 14:41:54 »

Coole Stellungnahme , da würde sich jeder Presseheini drauf stürzen .......
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Federball
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Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #25 am: 21. Dezember 2011, 18:24:39 »

Ich denke die Rede wird kürzer:

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

und Tschüss  winken
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Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #26 am: 21. Dezember 2011, 19:35:33 »

Klasse gemacht, SucreAngel... Daumen

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Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #27 am: 21. Dezember 2011, 19:35:53 »

Ich denke die Rede wird kürzer:


Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

und Tschüss  winken


Vielleicht fügt er aber, wie sein Vorgänger auch schon folgenden Zwischensatz ein:

"Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 - Ihr könnt mich alle mal am Arsch lecken, falsche, verlogene Heuchlerbande. Macht Euren Scheiß doch alleine und kehrt vor euren eigenen Türen! -

und Tschüss!"  winken
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Babsi
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Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #28 am: 21. Dezember 2011, 20:27:30 »

@SucreAngel  Daumen
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Re: Bundespräsident Wulff
« Antwort #29 am: 21. Dezember 2011, 22:13:24 »

Inspiriert von SucreAngel nun meine Version der Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten:


Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger!

Weihnachten ist die Zeit der Besinnlichkeit und Besinnung. Ich will mich heute auf die wahren Werte besinnen. Auf die Wahrheit. Als ich noch Ministerpräsident von Niedersachsen war, habe ich einmal ein Buch mit dem Titel „Besser die Wahrheit“ geschrieben. Die Wahrheit ist nun, dass nicht ich dieses Buch geschrieben habe, sondern ein gewisser Herr Hugo Müller-Vogg. Der hat dann auch das ganze Honorar dafür bekommen und ich keinen einzigen Cent. Und dann hatte ich noch einen alten Kumpel, den Carsten Maschmeyer, der die Zeitungswerbung für mein Buch für 42700 Euro bezahlt hat. Denn mein Freund der Carsten, bei dem ich schon öfters mal umsonst übernachtet und mich durchgefressen habe, ist nämlich ein stinkreicher Unternehmer. Aber stellen Sie sich mal vor, meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Carsten hat mir nie etwas davon erzählt das er die Werbung für mein Buch, beziehungsweise das von Herrn Müller-Vogg bezahlt hat. Ich habe mich auch immer schon gewundert, wieso im Spiegel, im Focus, im Stern und in der Bild-Zeitung immer so große Werbeanzeigen für mein Buch abgedruckt wurden. Ich dachte mir halt immer, das machen die Verlage für mich ganz umsonst, weil mich die Chefredakteure alle so gern haben. Ja, mein Kumpel der Carsten hat mich schon sehr enttäuscht, das er jetzt erst damit rausrückt das alles bezahlt zu haben, wo ich doch nun ihr Bundespräsident bin. Erst gestern hat der Carsten aber zu mir gesagt: „Christian, dafür musst du dich doch nun jetzt wirklich nicht bedanken, das habe ich doch aus der Portokasse bezahlt“. Ja, und weil dann der Müller-Vogg das ganze Honorar für mein Buch gekriegt hat, konnte ich mir nicht einmal mehr ein kleines Reihenhäuschen leisten das nur 500.000 Euro gekostet hat. Deshalb war ich natürlich zuerst bei meiner Hausbank. Doch der Kreditberater dort hat zu mir gesagt, dass ich wegen meines kargen Gehalts als Ministerpräsident nicht genügend Sicherheiten nachweisen könnte damit er mir für das kleine Häuschen einen Kredit geben kann. Denn der hatte auch schon mitbekommen, dass meine Frau und ich uns noch nicht einmal eine Urlausreise ins Ausland leisten konnten, weil die immer ein paar andere Freunde von mir bezahlt haben. Aber zum Glück hatte ich da ja noch einen anderen guten väterlichen Freund aus meinen Jugendtagen, den Egon Geerkens, der mit Schrott und Diamanten jede Menge Kohle gemacht hat und noch viel reicher als der Carsten ist. Ja, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, den habe ich dann halt angepumpt, weil meine Frau unbedingt das kleine Backsteinhäuschen in der Nähe von Hannover haben wollte. Doch der Egon hat zu mir dann gesagt, es ist besser, wenn dir meine Frau, eine knackige Blondine, dir die läppische halbe Millionen Euro vorübergehend leiht. Nicht das ich dann noch mit dem Gesetz in Konflikt komme, da ja so Beamte in Niedersachsen keine verbilligten Kredite in Anspruch nehmen dürfen wenn sie höher als 10 Euro sind. Naja, und dann hat die Tussi von meinem Freund dem Egon halt gesagt: „Weist was Christian, gibs´t mir halt 4 % Zinsen, weil du dir mehr ja gar nicht leisten kannst, da du als Ministerpräsident nur das 40-fache eines Hartz IV Empfängers verdienst“. Ich musste damals, als ich noch der Chef von Niedersachsen war, halt meinen Gürtel ganz schön eng schnallen und sparen, wo es nur ging. Das kennen sie ja sicherlich auch, meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger. Und außerdem, Sie hätten sicher auch nicht anders gehandelt, denn zu was hat man denn schließlich gute Freunde. Jetzt behauptet der Egon auf einmal, dass er es war der mir die 500.000 Euro gegeben hat. Also der ist nun definitiv nicht mehr mein Freund, weil das gar nicht stimmt. Ich glaub fast der Egon ist nun von den Linken oder der SPD bestochen worden, oder von den Grünen, die mich nun als Ihren Bundespräsidenten los haben wollen. Ja, das ist nun offenbar die Rache dafür, dass meine Freunde von der CDU/CSU und der FDP damals den Stasi-Gauck in der Bundesversammlung nicht zum Bundespräsidenten gewählt haben – sondern eben MICH. Die waren aber vielleicht auch bloß neidisch, weil ich damals die Lena Meyer-Landrut als erster in Hannover begrüßen durfte als sie aus dem Flieger kam. Sie wissen schon: Die die den Eurovision Song Contes gewonnen hat. Die Lena ist schon ein liebes Mädchen. Jetzt hat sie auf dem Arm sogar ein neues Tattoo das mein Konterfei zeigt. Ist doch klar das der Gysi, der Steinmeier und die Künast da auf mich sauer sind. Der einzige der noch zu mir hält ist der Stefan Raab. Der hat mich nun schon eingeladen zu „Schlag den Raab“. Aber dies nur am Rande. Ach ja, die Angie hält ja auch noch zu mir und der Horsti aus dem schönen Bayernland. Die hätte ich jetzt bald vergessen. Aber sonst habe ich fast keine Freunde mehr. Alle hacken sie nun auf mir rum, obwohl ich mir doch nie habe was zu schulden kommen lassen. Ach ja, den Harald Schmidt hätte ich doch beinahe vergessen. Denn der ist auch mein Freund. Denn der Harald hat nämlich neulich gesagt: „Ist es bei Ihnen zu Hause auch so kalt? Es ist so kalt – man jagt ja keinen Wulff vor die Tür!“. Also wie sie sehen, meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Prominenten in diesem unserem schönen „Deutscheland“ (O-Ton Lena Meyer-Landrut und Stefan Raab) stehen geschlossen zu und hinter mir. Und falls nicht, so habe ich ja noch meine Rechtsanwälte die auf jeden Fall alle mit mir eng befreundet sind und mich bestimmt raus hauen. Deshalb haben die ja auch eine Liste an die Presse weitergeben bei welchen Leuten ich umsonst übernachtet und mich mit meiner Frau durchgefressen habe. Ach ja, die Flugreisen haben die natürlich auch bezahlt, um bei der Wahrheit zu bleiben.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger, ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familie, viele spendable Gönner und Sponsoren, ein neues Haus für 500.000 Euro, kostenlose Flugreisen zu guten Freunden bei denen Sie immer umsonst übernachten können und die Ihnen steht`s einen verbilligten Kredit gewähren, sowie allezeit gute Laune und Freude am Leben, auch wenn es ein paar Kritiker an Ihrer Lebensweise geben sollte.

Ihr
Christian Wulff
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